Matthias Lieschke Ihr Abgeordneter
Abgeordneter des Landtags von Sachsen-Anhalt
Abgeordneter des Landtags von Sachsen-Anhalt
Mitglied des Landtages Sachsen-Anhalt
Vorsitzender AfD Landkreis Wittenberg Landesschatzmeister
An den
Bürgermeister der Stadt Kemberg
Kemberg, den 04.03.2026
Betreff: Fragen zur Tuberkulose-Erkrankung in städtischen Kindertageseinrichtungen als Stadtrat
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
vor dem Hintergrund der veröffentlichten Information des Landkreises Wittenberg über eine ansteckende offene Lungentuberkulose bei einer Betreuungsperson bitte ich um Beantwortung der nachfolgenden Fragen.
Ziel ist eine umfassende Aufklärung des Sachverhalts, insbesondere des zeitlichen Ablaufs, der internen Melde- und Schutzwege sowie der getroffenen Maßnahmen zum Schutz der Kinder, Eltern und Beschäftigten.
1. Seit wann war der Stadt Kemberg beziehungsweise den Leitungen der betroffenen Einrichtungen bekannt, dass bei einer Betreuungsperson gesundheitliche Auffälligkeiten oder krankheitsbedingte Ausfallzeiten vorlagen?
2. Welche internen Vorgaben bestehen bei der Stadt Kemberg für den Umgang mit Beschäftigten in Kindertagesstätten und Horten, wenn bei diesen länger andauernde oder auffällige Krankheitssymptome auftreten?
3. Welche Fürsorge-, Kontroll- und Meldewege gelten in städtischen Einrichtungen, wenn der Verdacht besteht, dass von einem Beschäftigten eine Gesundheitsgefahr für Kinder oder Kollegen ausgehen könnte?
4. Wurde die betroffene Person vor Feststellung der Erkrankung durchgehend im regulären Kontakt mit Kindern eingesetzt? Falls nein, seit wann nicht mehr?
5. Wann genau erlangte die Stadt Kemberg erstmals Kenntnis davon, dass bei der betroffenen Person der Verdacht auf Tuberkulose bestand oder eine Tuberkulose-Erkrankung bestätigt wurde?
6. Zu welchem Zeitpunkt wurde die betroffene Person vom Dienst freigestellt beziehungsweise aus dem unmittelbaren Kontakt mit Kindern genommen?
7. In welchen Einrichtungen der Stadt Kemberg war die betroffene Person tätig oder eingesetzt (Kita, Hort, weitere Einrichtungen)? Ich bitte um Angabe der jeweiligen Zeiträume.
8. Nach welchen Regelungen wird in städtischen Einrichtungen sichergestellt, dass Beschäftigte mit ansteckenden Erkrankungen oder bei entsprechendem Verdacht nicht weiter in Gemeinschaftseinrichtungen tätig sind?
9. Welche Konsequenzen zieht die Stadt Kemberg aus diesem Vorfall für die Zukunft, insbesondere im Hinblick auf Frühwarnsignale, Krankmeldungen, Rücksprachen mit dem Gesundheitsamt sowie den Schutz der Kinder in städtischen Einrichtungen?
Ich bitte um zeitnahe Beantwortung der Fragen.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Lieschke
Stadtrat
Vorsitzender der AfD-Stadtratsfraktion
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Tuberkulose in Kita/Hort in zwei Kemberger Ortsteilen - Landkreis Wittenberg
www.landkreis-wittenberg.de
In einer Kindertageseinrichtung im Landkreis Wittenberg wurde bei einem Erzieher eine offene Tuberkulose festgestellt. Das sind die Folgen.0 KommentareComment on Facebook
Explodierende Dieselpreise gefährden Versorgungssicherheit – weitere Insolvenzen in der Logistik drohen
Die aktuellen Dieselpreise sind für das Transportgewerbe, das Handwerk und viele mittelständische Betriebe eine akute Belastung. Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt, ist nicht nur die wirtschaftliche Stabilität zahlreicher Unternehmen gefährdet – es drohen auch weitere Insolvenzen und damit spürbare Risiken für die Versorgung im ländlichen Raum und in ganz Deutschland.
Die Bundesregierung erweist sich in dieser Lage einmal mehr als bloßer Passagier im Weltmarktgeschehen. Statt rechtzeitig gegenzusteuern, schaut sie tatenlos zu, wie internationale Krisen und Spekulationen voll auf Bürger und Unternehmen durchschlagen. Gerade jetzt wäre entschlossenes staatliches Handeln erforderlich, um die wirtschaftlichen Folgen für Logistik, Mittelstand und Verbraucher wirksam zu begrenzen.
Es darf nicht sein, dass jede Eskalation im Nahen Osten an den Zapfsäulen sofort in voller Härte weitergegeben wird. Der Verweis auf die Angriffe Israels und der USA auf den Iran wird derzeit dankbar als Begründung für steigende Preise aufgenommen. Gleichzeitig entsteht für viele der Eindruck, dass die Entwicklung an den Tankstellen weit über die tatsächlichen Kostensteigerungen hinausgeht und vor allem der Gewinnoptimierung großer Konzerne dient.
Wer Versorgung sichern will, muss jetzt regulierend eingreifen. Notwendig sind wirksame Maßnahmen, um übermäßige Preissteigerungen zu begrenzen und die heimische Wirtschaft vor weiterem Schaden zu bewahren. Unsere Transportunternehmen, unsere Handwerker und unsere Bürger dürfen nicht länger die Zeche für eine Bundesregierung zahlen, die keine eigene Antwort auf diese Krise hat.
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Rasant steigende Dieselpreise: Logistikverband schlägt Alarm
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