Matthias Lieschke Ihr Abgeordneter
Abgeordneter des Landtags von Sachsen-Anhalt
Abgeordneter des Landtags von Sachsen-Anhalt
Mitglied des Landtages Sachsen-Anhalt
Vorsitzender AfD Landkreis Wittenberg Landesschatzmeister
Wieder einmal erscheint ein Bericht über die kleine Stadt Pretzsch an der Elbe mit ihrer über tausendjährigen Geschichte, der nach meinem Eindruck vor allem polarisieren und die AfD diskreditieren soll.
Ich selbst kenne Pretzsch sehr gut. Viele Jahre lang habe ich dort eine kleine Autowerkstatt betrieben. Und ja, es stimmt: Die Stadt hat heute mit erheblichen Herausforderungen zu kämpfen. Die Ursachen dafür liegen jedoch nicht darin, dass die AfD seit 2016 in der Opposition sitzt, sondern in politischen Fehlentscheidungen, die über Jahrzehnte hinweg von der CDU geführten Regierung getroffen wurden.
Ein besonders prägnantes Beispiel ist die Schulpolitik. Die Schließung der Schule in Pretzsch – einer aus meiner Sicht guten und wichtigen Schule – war ein entscheidender Einschnitt. Ab diesem Zeitpunkt war absehbar, dass die Stadt Einwohner verlieren und die Lebensqualität sinken würde. Zwar gibt es noch einen Einkaufsmarkt, doch viele andere Geschäfte haben inzwischen geschlossen.
Die Ursache hierfür liegt meiner Meinung nach vor allem darin, dass die Landesregierungen über viele Jahre hinweg die urbanen Zentren gefördert, den ländlichen Raum in Sachsen-Anhalt jedoch vernachlässigt haben. Ein weiteres Beispiel dafür ist die Bahnverbindung. Die Strecke von Lutherstadt Wittenberg über Pretzsch nach Bad Düben und weiter in Richtung Leipzig hätte eine hervorragende Verkehrsachse darstellen können. Seit 2017 fahren dort jedoch keine regulären Züge mehr. Fehlende Planung, mangelnde Investitionen und fehlender politischer Wille haben dazu geführt, dass diese wichtige Infrastruktur verloren gegangen ist. Hinzu kommt, dass es früher sogar eine Bahnverbindung von Pretzsch nach Torgau gab – ebenfalls eine wertvolle Anbindung, die heute fehlt.
Wenn eine Stadt ihre Schule verliert und gleichzeitig ihre Verkehrsanbindungen wegfallen, dann verliert sie langfristig auch ihre Perspektiven. Dafür tragen aus meiner Sicht insbesondere die Regierungen Verantwortung, die Sachsen-Anhalt seit Jahrzehnten geführt haben.
Wir als AfD sehen uns als Chance, es künftig besser zu machen. Wir wollen den ländlichen Raum nicht weiter vernachlässigen. Mir ist bewusst, dass sich Fehlentwicklungen, die über Jahrzehnte entstanden sind, nicht innerhalb von zwei oder drei Jahren korrigieren lassen. Dafür braucht es langfristige Entwicklungskonzepte, die den ländlichen Raum wieder lebens- und liebenswert machen.
Gleichzeitig müssen aus meiner Sicht auch bundespolitische Rahmenbedingungen überprüft werden. Viele landwirtschaftliche Betriebe in der Region leiden darunter, dass Flächen, die früher als Grünland und zur Futtergewinnung genutzt werden konnten, heute anderen Nutzungen zugeführt werden. Nach meinem Kenntnisstand betrifft dies im Raum Pretzsch eine erhebliche Fläche, was für die dortige Landwirtschaft ein ernsthaftes Problem darstellt.
Auch die kleinen Kfz-Betriebe stehen zunehmend unter Druck. Durch immer neue Vorschriften, strengere Abgasnormen und steigende technische Anforderungen müssen Werkstätten hohe Investitionen in moderne Diagnosetechnik und Ausrüstung tätigen. Viele kleinere Betriebe auf dem Land können diese Belastungen kaum noch bewältigen. Die Folge ist, dass immer mehr kleine Werkstätten verschwinden und nur wenige große Anbieter übrig bleiben.
Deshalb sage ich: Geben Sie der AfD eine Chance. Ich bin überzeugt, dass wir zeigen können, dass es auch anders und besser gehen kann. In Kürze werde ich dazu ein ausführlicheres Video veröffentlichen. Bleiben Sie gespannt.
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"Die blühenden Landschaften sind bei uns das Unkraut": Welche Lösungen bietet die AfD an
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Wieder einmal ein Beispiel für sogenannten „Qualitätsjournalismus“: Hauptsache, die Überschrift ist möglichst reißerisch. Mit Titeln wie „Pistole sorgt für Aufregung bei Simson-Ausfahrt mit Ulrich Siegmund“ wird gezielt Aufmerksamkeit erzeugt und ein falscher Eindruck vermittelt.
Tatsächlich handelt es sich um einen Beamten des Landeskriminalamtes, der aufgrund der zahlreichen Anfeindungen und Angriffe auf Politiker dafür sorgt, dass Ulrich Siegmund solche Veranstaltungen sicher besuchen kann. Das ist sein Auftrag und dient dem Schutz.
Dass einige Medien daraus dennoch eine Schlagzeile konstruieren, die suggeriert, die AfD selbst sei Ursache oder Auslöser der Situation, ist aus meiner Sicht ein fragwürdiger Umgang mit journalistischer Verantwortung. Liebe Journalisten: Weniger reißerische Überschriften und mehr sachliche Berichterstattung würden dem Vertrauen in die Medien guttun.
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Spekulationen um bewaffneten Mann bei AfD-Ausfahrt: LKA klärt auf
www.mz.de
Spekulationen um ein Foto von der AfD-Simson-Ausfahrt in Jeßnitz: Ein Mann mit Pistole neben Ulrich Siegmund sorgt für Diskussionen.8 KommentareComment on Facebook
