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Titelbild für Matthias Lieschke AfD
Matthias Lieschke AfD

Matthias Lieschke AfD

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Mitglied des Landtages Sachsen-Anhalt
Vorsitzender AfD Landkreis Wittenberg Landesschatzmeister

Miteinander reden, statt übereinander – Gespräch am Gartenzaun in Wittenberg

Heute hatte die Evangelische Akademie in Wittenberg zum „Gespräch am Gartenzaun“ eingeladen – ein durchaus interessantes Format, das zu vielen Diskussionen führte.

Zunächst ging es draußen darum, zu verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Fragen Position zu beziehen. Je nach eigener Meinung stellten sich die Teilnehmer auf die eine oder andere Seite des Gartenzauns. Auch ein ZDF-Team begleitete die Veranstaltung.

Anschließend ging es nach drinnen – und dort wurde die Diskussion deutlich persönlicher. An Vierertischen hatte jeder die Möglichkeit, seine Erwartungen, Hoffnungen und auch Ängste mit Blick auf die Landtagswahl 2026 zu schildern.

Natürlich habe auch ich als AfD-Landtagsabgeordneter an diesen Gesprächsrunden teilgenommen.

Meine drei Gesprächspartner machten sehr deutlich, dass sie mit Sorge auf die kommende Landtagswahl und einen möglichen starken Wahlerfolg der AfD blicken. Ich sehe die politische Entwicklung naturgemäß aus einer völlig anderen Perspektive. Gerade daraus entstand aber eine interessante und durchaus intensive Diskussion.

Ich habe mir die Sorgen und Argumente meiner Gesprächspartner angehört. Manche konnte ich zumindest nachvollziehen, bei anderen habe ich deutlich widersprochen und meine Sicht der Dinge dargestellt. Umgekehrt mussten natürlich auch meine Positionen ausgehalten werden.

Am Ende haben meine Gesprächspartner mich sicherlich nicht davon überzeugt, aus der AfD auszutreten – und ich habe an diesem Abend vermutlich auch keine drei neuen AfD-Wähler gewonnen. 😉

Aber darum muss es bei einem solchen Gespräch auch nicht immer gehen.

Entscheidend ist für mich etwas anderes: Menschen mit völlig gegensätzlichen politischen Auffassungen saßen gemeinsam an einem Tisch, hörten einander zu und diskutierten miteinander.

Kein Anschreien. Kein Demonstrieren gegeneinander. Kein Reden nur über „die anderen“.

Sondern miteinander.

Und genau das halte ich in der heutigen Zeit für wichtig. Man muss am Ende nicht einer Meinung sein. Man muss sich auch nicht gegenseitig überzeugen. Aber eine Demokratie muss es aushalten, dass unterschiedliche Meinungen aufeinandertreffen und offen ausgesprochen werden.

Deshalb mein Fazit: Eine durchaus sinnvolle Veranstaltung der Evangelischen Akademie – und ein Format, an dem ich auch wieder teilnehmen würde.

Denn miteinander reden ist immer besser, als nur übereinander zu reden.
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Miteinander reden, statt übereinander – Gespräch am Gartenzaun in Wittenberg

Heute hatte die Evangelische Akademie in Wittenberg zum „Gespräch am Gartenzaun“ eingeladen – ein durchaus interessantes Format, das zu vielen Diskussionen führte.

Zunächst ging es draußen darum, zu verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Fragen Position zu beziehen. Je nach eigener Meinung stellten sich die Teilnehmer auf die eine oder andere Seite des Gartenzauns. Auch ein ZDF-Team begleitete die Veranstaltung.

Anschließend ging es nach drinnen – und dort wurde die Diskussion deutlich persönlicher. An Vierertischen hatte jeder die Möglichkeit, seine Erwartungen, Hoffnungen und auch Ängste mit Blick auf die Landtagswahl 2026 zu schildern.

Natürlich habe auch ich als AfD-Landtagsabgeordneter an diesen Gesprächsrunden teilgenommen.

Meine drei Gesprächspartner machten sehr deutlich, dass sie mit Sorge auf die kommende Landtagswahl und einen möglichen starken Wahlerfolg der AfD blicken. Ich sehe die politische Entwicklung naturgemäß aus einer völlig anderen Perspektive. Gerade daraus entstand aber eine interessante und durchaus intensive Diskussion.

Ich habe mir die Sorgen und Argumente meiner Gesprächspartner angehört. Manche konnte ich zumindest nachvollziehen, bei anderen habe ich deutlich widersprochen und meine Sicht der Dinge dargestellt. Umgekehrt mussten natürlich auch meine Positionen ausgehalten werden.

Am Ende haben meine Gesprächspartner mich sicherlich nicht davon überzeugt, aus der AfD auszutreten – und ich habe an diesem Abend vermutlich auch keine drei neuen AfD-Wähler gewonnen. 😉

Aber darum muss es bei einem solchen Gespräch auch nicht immer gehen.

Entscheidend ist für mich etwas anderes: Menschen mit völlig gegensätzlichen politischen Auffassungen saßen gemeinsam an einem Tisch, hörten einander zu und diskutierten miteinander.

Kein Anschreien. Kein Demonstrieren gegeneinander. Kein Reden nur über „die anderen“.

Sondern miteinander.

Und genau das halte ich in der heutigen Zeit für wichtig. Man muss am Ende nicht einer Meinung sein. Man muss sich auch nicht gegenseitig überzeugen. Aber eine Demokratie muss es aushalten, dass unterschiedliche Meinungen aufeinandertreffen und offen ausgesprochen werden.

Deshalb mein Fazit: Eine durchaus sinnvolle Veranstaltung der Evangelischen Akademie – und ein Format, an dem ich auch wieder teilnehmen würde.

Denn miteinander reden ist immer besser, als nur übereinander zu reden.Image attachmentImage attachment+1Image attachment
Es geht los! Der Wahlkampf beginnt!Danke an die vielen Helfer und natürlich packe ich auch selbst mit an!
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